Neuer Blog

Allgemein

Liebe Reisefreunde!

Ich habe für meine nächste und dann auch die kommenden Reisen einen neuen Blog eingerichtet. Montag geht es für dreieinhalb Wochen nach Südafrika!

Die Adresse lautet:
http://www.wonderfuldiversity.wordpress.com

Ahoi und bis bald!

 

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Und da war es plötzlich:

Kapstadt Familie die Zweite

Das Ende der Reise.
Wie angekündigt habe ich gestern noch einmal eine tolle Aussicht auf den Table Mountain gehabt, bevor ich in die Schluchten und Irrwege der Welt des Flughafens eingetaucht bin.
Das sage ich so, weil ich doch, obwohl ich nun schon einige Male geflogen bin, alles noch ziemlich wirr finde und nicht so sicher bin.
Der Abschied war schwierig, genauso wie der Vormittag bis zum Abschied. Okay untertrieben. Hätte ich nicht so viele gute Freunde und meine Familie hier, wäre ich höchstwahrscheinlich einfach lang und noch länger geblieben. Bis zum Start bereits im Flugzeug habe ich gedacht „I don´t want to leave, I don´t want to leave..“- bis wir abhoben und ich eingesehen habe, dass, selbst wenn ich nun umkehren wollen würde, ich gegen die Flugzeugmacht doch sehr schmächtig bin.
Der erste Flug nach Dubai war sehr angenehm, ich habe 5 von 9 Stunden geschlafen. Wie zum Teufel habe ich das gemacht?
In Dubai war diesmal auch das Umsteigen um einiges angenehmer, weil wir nicht mit dem Bus in der Affenhitze umherkutschiert werden mussten.
Zum unangenehmen Teil komme ich leider doch noch, denn der 7-stündige Flug von Dubai zur Perle wurde damit zur Qual, dass ich zwei unglaublich anstrengede Kinder hinter mit sitzen hatte. Sprich ich hatte 7 Stunden Rückenmassage durch ihre Füße und eine Arte Orchester, bestehend aus Kreischen, Heulen und Jammern- wohlbemerkt ohne Pause. Einer der Kleinen hat mich sogar als ich eingeschlafen bin von hinten an der Schulter aufgeweckt. Um meiner Nerven willen war ich heilfroh, endlich aussteigen zu können. So dachte übrigens auch mein Sitznachbar.
Als dann auch mein Gepäck nach gewisser Zeit da war, konnte ich endlich Finn in die Arme fallen und wurde von meinem Papa mit nach Hause genommen, bevor ich noch gleich weiter fliege.

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Südafrika für mich:
Ich wusste irgendwie, ich gehöre ein Stück dort hin. Das war einfach Intuition. Das war mit ein Grund, die Reise zu machen. Doch wie fesselnd dieses Land auf mich eingewirkt hat, ist unglaublich. Ich kann es nicht erwarten, wieder loszureisen und die Paviane zu fotografieren, die dieses Mal zu schnell für mich waren, die Garden Route entlang zu sausen und im Krüger Nationalpark Tieren beim Auflauern aufzulauern.
Ich habe eigentlich alles in Südafrika geliebt. Doch Ausnahmen gibt es natürlich oft: Wie früher schon einmal erwähnt, ist die politische Situation schwierig. Ich mag das „selbstverständliche Sicherheitsgefühl“ in Deutschland. Mit einhergehender eingeschränkter Nutzung der öffentlichen Verkehrmittel, und wenig Spaziergängen auf eigene Faust- ganz zu schweigen im Dunkeln in SA. Ich finde es schwierig, mit den vielen Menschen unterschiedlicher Nationen umzugehen, weil es hier so selbstverständlich ist, dass es einfach und gleich ist- jedenfalls für mich. Aber dort ist die Geschichte noch spürbar. Dann das „Brot“, was dort fälschlicher Weise als Brot betitelt wird.
Achja ein letzter Einblick in den Slang: Wenn man auf etwas keine Lust hat und es Einsatz erfordert, sagt man: I have to go to work today, but it is such a las!

Nun ist Zeit für ein paar Schlussworte meinerseits. Ich wusste nicht, was ich selber gestalten würde, als ich den Blog anlegte und noch weniger ahnte ich, dass ich erstens so viel Spaß am Schreiben und Fotografieren haben werde und zweitens, dass so viele Menschen mit mir mitgefiebern würden. Ich möchte all den Geduldigen und Interessierten danken, für das Interesse und die Bereitschaft, sich auf mein Abenteuer einzulassen. Ich kann sagen, mir hat alles dadurch noch mehr Spaß gemacht. Besonders Kommentare oder andere Rückmeldungen haben mich wirklich sehr gefreut! Ich werde es vermissen, Bilder und Worte für euch zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen. Aber wer möchte, kann ab Anfang/ Mitte Dezember dem Blog von Finn und mir aus Neuseeland folgen, wenn euch dieser hier vielleicht gefallen hat (Schleichwerbung). Ich würde mich sehr freuen, wieder so viele Mitreisende zu haben!
Vielen vielen Dank.
Mareike

P.S. ES IST KALT HIER!

Ingried my journey has come to an end- whether I like it or not. At least I´ve seen the beautiful Table Mountain view before I left for my flight.
It was quite hard to say farewell, because I felt home spending time with my family in Capetown, almost immediately.
I thank you for following my adventures and stories, commenting on them as well. It meant a lot for me that you took your time to read it. Maybe you´ll also like to follow Finn´s and my blog for New Zealand. I will let you know how the exact adress will look like when it´s „ready for take off“.
Thanks! Mareike

Das Gefühl

Kapstadt Familie die Zweite

Ich habe das Gefühl, ich habe unendlich viel Geld in diese sieben Wochen gesteckt. Eigentlich habe ich das Gefühl sogar auch auf meinem Kontoauszug bestätigt, aber das ist mir völlig egal. Ich habe mich nie so reich gefühlt.
Reich an Erfahrung, reich an Sonne, reich an netten Menschen, reich an unglaublicher Natur, reich an Vielseitigkeit und Andersartigkeit.

Gestern Abend ist Maureen und mir die Schnapsidee gekommen, morgen einmal den Sonnenaufgang zu sehen. In Fishoek, bevor wir spazieren gehen. Also sind wir um halb sechs aufgestanden und haben uns aufgemacht. Und ich bin so froh, das gemacht zu haben.
Ungelogen war das einer der schönsten Momente überhaupt. Ich habe nie damit gerechnet, noch so etwas Tolles kurz vor Abreise zu erleben.
Die Sonne kroch langsam mit ihrem gelb-orangenem Schein hinter den Bergen hervor, bis schließlich das erste Stück zu sehen war. Ein greller kleiner Punkt, den man meiden sollte aber gleichzeitig nicht wegschauen konnte. Magisch!
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Jetzt werden wir noch einmal zum Strand fahren, von dem wir den Table Mountain sehen und dann werde ich einchecken, abgecheckt, einsteigen, losdüsen, umsteigen, einsteigen, heimkehren.
Morgen gibts bestimmt noch ein Bild vom Table Mountain von heute und ein paar letzte Worte und Gedanken!

Hier noch mein aller aller erstes Bild, als ich im September von Maureen und Anneli abgeholt worden bin. Auf dem kleinen Kreuzwortelrästelzettel steht eigentlich mein Name, den man leider nicht gut erkennen kann.
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Ingried, I went for a last walk at the beach, and even watched the sun rising today which was absolutely stunning.
We are heading towards the airport soon, but before that we are trying to catch a glimpse of table mountain before I leave. If we succeed, there will be a photograph tomorrow!

Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich

Kapstadt Familie die Zweite

so fröhlich war ich nie!
Ich habe meinen letzten richtigen Tag heute meiner Meinung nach gut genutzt. Ich bin morgens mit Maureen natürlich spazieren gegangen.
Mittags bin ich mit Anneli erneut in den Botanischen Garten nach Kirstenbosch gefahren. Ich finde ihn einfach wirklich schön und wollte ein wenig nach Vögeln gucken. Die haben sich leider ziemlich gut verkrochen, weil es zu heiß war, aber ein paar habe ich trotzdem gesehen.
Ich habe diesmal auch diese super schöne, ich meine sogar Nationalblume, Königsprotea zu Gesicht bekommen. Die Vögel sind nur aus einem Video von mir abfotografiert, also nicht allzu scharf, aber immerhin 🙂

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Ich war gerade mit Maureen den Sonnenuntergang am Noorhoek Beach anschauen, just lovely!
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Ich wurde nun des Öfteren gefragt, ob ich nicht traurig bin, dass ich nach Hause fahre. Ja, definitv schon. Auf der anderen Seite freue ich mich aber unglaublich auf mein Zuhause und meine Familie! Das wird meiner Meinung nach auch definitv Überhand gewinnen, wenn ich in den Flieger von Dubai nach Hamburg steige. Es wird nie den richtigen Moment geben, dass ich einfach nach Hause fahre und alles total doof war und ich einfach nur nach Hause will. Aber das muss und soll es auch nicht. Dass ich traurig bin, zu gehen, zeigt, dass ich jede Sekunde genossen habe. Ich bin einfach nur für jeden schätzbaren Moment dankbar, der mich weitergebracht hat.
Und wer hätte das gedacht, ich werde wiederkommen, das weiß ich jetzt so sicher, wie ich weiß, dass ich einen Kälteschock bekommen werde, wenn ich in Hamburg aussteige. Ich habe noch so viel zu erdecken, so viele Tiere zu sehen, so viele wunderschöne Moment mit meiner Familie hier zu teilen! Mir ist alles hier sehr ans Herz gewachsen und es fällt mir unheimlich schwer, Tschüss zu sagen. Mal sehen, wie es morgen ist!

Ingried, today was my last proper day. We went to Kirstenbosch again to enjoy the flowers and birds again. I loved it just as much as the first time. Also I went to see the sunset at Noordhoek Beach with Maureen today which was fantastic, the waves were stunning! And scary I have to admit.
I am quite sad to leave but on the other hand there will never be the right moment to leave for me because I fell in love with Capetown and my family here. So I know, I will come back and I just appreciate every single moment I was able to share with anyone. I am keen on knowing how I will feel tomorrow.

Hinter Gitter und Gatter

Kapstadt Familie die Zweite

Heute war eine Art Veranstaltung in Noordhoek, bei der einige Hausbesitzer ihre Gärten für die Öffentlichkeit öffnen. Eine super Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen und einfach Blumen zu sehen. Einige Besitzer waren sehr kreativ, andere hatten einfach nur Geld.
Hier einmal Einblicke in die Gartenwelt Südafrikas. Besonders  gerne mochte ich die kleinen Bonsais, es war ein abgetrennter Bereich im Garten und an jeder Wand des Rechtecks: Bonsai wohin man sah- ob klein oder groß.

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Dann musste ich erstmal mittags schlafen, weil es so extrem heiß war- so eine schwüle Hitze. Ich bin fast im Stehen eingeschlafen, so etwas hatte ich noch nie. Aber danach war ich wieder top fit, Anneli und ich haben lecker Essen zusammen gemacht, und einfach einen schönen Abend gehabt. Vorher waren wir einkaufen, ich wollte unbedingt Smartieschokolade. Anneli zeigt auf die Schokolade und sagt: „Ich habe da eine Freundin, die ist unglaublich dick, weil sie immer diese Schokolade und die Smarties isst“ – Ich: „Danke Anneli, jetzt fühle ich mich gleich viel besser, sie zu kaufen“- Sie lacht sich kaputt und nimmt sich einen kleinen Schokoriegel und ich sage „Weißt du Anneli, ich habe da eine Freundin, die ist unglaublich dick, weil sie immer genau diese Schokolade isst“- so haben wir also beide lachend unsere Schokolade gekauft.
Abends bin ich noch zu Maureen, das Nachbarhaus, und habe einfach gequatscht und beim Bau der Terasse geholfen. Ein glückseliger Abend, mit Menschen, die ich mag. Besser geht es nicht.

Ingried, you would have loved what I did today! They call it „Open Gardens“ here when some owners open their gardens to the public. We bought „tickets“ and went to see ten of Noordhoeks lovely gardens. I`ve taken some photgraphs to remember the inspiring and beautiful parts of their homes. I really like the one with the small trees.
Later, after having had a short nap, Anneli and I made supper and enjoyed ourselves just being together. Before that we went to the supermarket for I longed for smartie chocolate. When I found it and even considered to take another one, she pointed at it and said:“ You know I´ve got a very big friend that´s always eating this chocolate and the smarties.“ I thanked her and confirmed that I am feeling much better now buying it. She just laughed. Then she took a small chocolate bar and I pointed at her chocolate and told her: „You know I´ve got a very big friend that´s always eating exactly this chocolate.“ Happily we both bought our chocolate!

Neuseeland gegen Südafrika

Kapstadt Familie die Zweite

Heute war ein richtiger Urlaubstag. Wir sind ein bisschen später zum Spazieren gefahren und mittags war ich am Fishoek Beach (der gleiche, an dem ich immer spaziere) und bin geschwommen. Kaum zu glauben, das erste Mal in den drei Wochen, dass ich das Wasser mehr berühre als mit den Fußspitzen.
Heute war nämlich das Hainetz gespannt, heißt ein Badebereich war abgesperrt und man konnte mehr oder weniger weit schwimmen. Da einige Wellen echt Schwung haben, hat das Bodyboarden ohne Bodyboard richtig richtig Laune gemacht.
Zwischendurch musste ich aber wieder raus an die Sonne, weil das Wasser einfach unglaublich kalt ist. Und das, obwohl ich zwischen den Wellen immer hin und her geschwommen bin..
Ich wusste gar nicht, dass der ganze Körper frieren kann und der Kopf gleichzeitig vor Hitze wehtut. Das war nämlich der Fall heute: Als ich eine ganze Weile umhergeschwommen bin, und die Gänsehaut schon ein Dauerzustand war, hat mein Kopf angefangen, weh zu tun, da der ja die ganze Zeit der prallen Sonne ausgesetzt ist. Südafrika halt. Heute mal ein belebter Strand. Bei dem einen Bild ist eine leichte Linie mit gelben Boien angedeutet, die das Netz andeutet, welches Haie abhält (hoffentlich wirklich).

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Leider gibt es hier momentan in der Nähe Probleme in einem Township, es werden seit zwei Tagen Häuser und Busse abgebrannt. Ich komme dem Problemregister mal wieder nicht schnell genug hinterher.
Und nun wird Neuseeland gegen Südafrika im Rugby verlieren. Oder es wird wieder Südafrikasushi wie bei Japan gemacht. Springbocksushi wurde die Mannschaft hier zwischenzeitlich genannt, nachdem die Taschentücher zum Trocknen rausgehängt wurden.

Ingried I spent my day at the beach. It was possible to go in the water without any fear because a sharknet was put in the water. Though I am not the person trusting most in it, it was really fun to bodyboard even though I didn`t even have a bodyboard. It was neccessary to swim all the time, for the water is very cold still even if it is very hot outside the water. It is said the water in winter is even warmer than in summer.
Maybe you are watching Rubgy tonight? Hope you weren´t dissappointed that England didn´t manage to get there!

„Mandela is sad“

Kapstadt Familie die Zweite

Ich bin hier in eine ziemlich aufregende und emotionale Stimmung geraten, denn in Kapstadt und weiteren Städten, wird von Studenten  dafür demonstriert, dass die Studiengebühren gesenkt werden sollen.
Gestern habe ich schon Studenten friedlich mit Plakaten an der Waterfront demonstrieren sehen. Ein Plakat zeigte die Worte „Mandela is sad“- wahrscheinlich weil Bildung für Nelson Mandela immer unglaublich wichtig, schätzbar und zu unterstützen war.
Für mich ist es aber ziemlich schwer, durch alles durchzusteigen. Es kommt immer wieder zu Gewalt, die Polizei greift ein, ich glaube manchmal unpassend. Aber das ist nur mein Eindruck momentan, die ganzen Hintergründe für die Wut und die Gewaltbereitschaft an einigen Stellen kenne ich nicht zureichend.
Heute sind wir nach Stellenbosch gefahren, weil mein Opa dort ein halbes Jahr ein Studium begonnen hat. Ich wollte es  einfach gesehen haben. Allein die Landschaft auf dem Hinweg war die kleine Reise wert.
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Wir haben schöne Weinlandschaft gesehen und wollten dann noch ein wenig die Stadt erkunden.

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Wir waren aufmerksam aufgrund der Demonstrationen- Stellenbosch ist eine Unistadt-, hatten das Radio an, haben dann mitbekommen, dass alle Universitäten nach Stellenbosch kommen, um zu demonstrieren. Damit wir einer möglichen Eskalation entkommen, haben wir uns auf den Weg gemacht, nachdem wir einige hübsche Unis gesehen haben.
Und genau in dem Moment fahren wir in eine Straße, in der ein Polizeiauto auf der Kreuzung steht, ein Auto vor uns.
Der Polizist sagt: „Sie können hier nicht durch, drehen sie bitte um“. Der Fahrer  meint: „Ich muss aber hier durch“. Der Polizist: „Fahr los. Oder möchtest du, dass dein Auto attackiert wird?“ – Es ist natürlich nicht immer der Fall, aber anscheinend durchaus doch oft der Fall bei diesen Demonstrationen, weil viele Studenten sehr emotional und sagen wir geladen sind.
Der Fahrer vor uns hat sich glücklicherweise dann aufgemacht und wir konnten gerade dann links einbiegen als Menschenmassen auf uns zugelaufen kamen. Es war alles noch friedlich, aber ich hatte das Gefühl, in einen historischen Moment hereingerutscht zu sein. Beeindruckend so viele Menschen auf einmal mit ihren Schildern zu sehen.

Ingried I went to Stellenbosch today- a beautiful winecity where my granddad used to go to university for half a year. The way to Stellenbosch was very beautiful as well, but one mustn´t go into the sea there because there are masses of shark in that area. A seal Island is very close..
It is quite an emotional atmosphere here right now, because students demonstrate for decreasing the fees, but maybe you have heard of it.

Honey I`m good

Kapstadt Familie die Zweite

Das Lied hat mich heute irgendwie begleitet. Stimmungsaufhellend für mich.
Ich habe das Gefühl, heute so viel gemacht zu haben, wie sonst in einer Woche und bin demensprechend hundemüde!
Also am Morgen sind wir natürlich wieder spaziert. Dann bin ich recht zügig ins Zentrum gefahren, um Dan und Laurel zu treffen. Die beiden habe ich in Oudtshoorn kennengelernt und sie sind nun auch in Kapstadt. Wir haben die Hop on Hop off Bustour gemacht. Ausgestiegen bin ich an der Longstreet, um das Stück Berliner Mauer zu sehen und nochmal die Greenmarket Square zu sehen.
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Danach sind wir wieder aufgehopt und am Campsbay abehopt. Ein super schöner Strand mit atemberaubenden Wellen- aber zugleich extrem einschüchternd und, nachdem ich die Füße ins Wasser getan habe, haben sie angefangen, weh zu tun, weil das Wasser so eisig war- wie im Schnee zu stehen.
Vom Campsbay sind wir die vier Clifton beaches abgelaufen, haben das tolle Wetter genossen und einfach im Schatten die Szenerie bewundert. Der Hunger trieb uns an die Waterfront zurück!

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Draußen vor der Waterfront habe ich noch Trommlern gelauscht:
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Zurück in Nordhoek dann bin ich schnurstraks mit Familienpaket zum food market hier gegangen, was super schön war. Man hatte Blick auf den Nordhoek Beach, bzw. vor allem auf den Himmel. Ich hatte den Tutti Frutti Smoothie- Apfel, Ananas, Orange, Zitrone und Erdbeere mit Shortcake, irgendwie Buttergebäck mit Schokolade überzogen- yummy!
Hier einmal Maureen, Anneli und ich! 🙂

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Ingried, I had such a busy day which was just as lovely. As usual I went for a walk. Afterwards I went to Capetwon centre to meet people I met in Oudtshoorn. We´ve done a hop on hop off bustour- I think you´ve done that in Hamburg as well?
We saw a piece of Berlin Wall once given to SA as a gift to Nelson Mandela. Also I went to see the gorgeous beaches Camps Bay and Clifton.
In the evening I went to a local food market in Noordhoek. I chose a smoothie with apple, pineapple, orange and lemon, and also a strawberry shortcake thingi.

Locker flockig

Kapstadt Familie die Zweite

So würde ich den Tag heute zusammenfassen. Ich habe nach dem Morgenspaziergang schön am Strand draußen gefrühstückt und gesehen, wie ein Seehund ebenfalls gefrühstückt hat (er hat versucht ein Tier zu ertränken).

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Die süßen egyptian geese habe ich gesehen, mit Nachwuchs.

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Hier noch ein „Witz“ einer Spaziergängern am Fishhoek Beach: „Apartheid is back“.
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Dann war ich heute hier in Nordhoek in der Farmvillage, da gibt es kleine Lädchen und eine Bäckerei (die erste, die ich hier gesehen habe?)- da habe ich mir gleich erstmal ein einigermaßen deutsches Brötchen besorgt.
Ich war außerdem erneut in der Mall, die letzten Postkarten müssen nun wirklich auf ihren Weg gebracht werden!
Den Nachmittag habe ich mit Anneli beim Zeichnen mit Freunden und Bekannten verbracht. Der Raum hat mir richtig gut gefallen, aber auch sonst alles. Schön eine Teepause eingelegt- mit Keksen natürlich.
Am schönsten war aber eigentlich, dass, als Anneli und ich angekommen sind und aussteigen sollten, uns festgequatscht haben. Über Gott und Welt, über Südafrika, über Deutschland. Ich glaube wir haben eine gute halbe Stunde im Auto vor dem Haus gesessen.

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Hier einmal ein kleiner Südafrika-Sprach-Einschub:
Ich sage relativ oft (vermutlich viel zu oft und für Südafrika falsch ausgesprochen) „JA“- die lieben Südafrikaner sagen das eher wie „JOAAR“, wenn sie etwas zustimmen. Ich fange aber schon an, es ähnlich auszusprechen.
Dann sagt man hier auch „JOAHH“, wenn etwas gesagt werden will wie „Boah“, Joah it´s so nice here!
Ein nettes Wort, was ebenfalls in meinen Wortschatz integriert wurde, ist „ISH“- Ish it´s hot today! Vielleicht vergleichbar mit „uff“.
Witzig ist auch „See you now now“- heißt so viel wie zwischen jetzt und später- also „gleich“.

Ingried, I´ve had such a lovely day. I went for a walk and a breakfast this morning. I´ve spotted a seal trying to drown an animal. Got hungry when he saw us, I suppose. Moreover I went to see „farmvillage“ in Noordhoek where you find cute littel shops and a bakery.
After having visited the mall I went to an drawing appointment with Anneli which I really enjoyed. We had a kind of British cup of tea time and chatted as well. That´s basically my day- I am resting now!

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Kapstadt Familie die Zweite

Wie schön es doch war, heute wieder mit Maureen einen Morgenspaziergang am Fishhoek Beach zu machen!
Während ich in Oudtshoorn war, ist Kapstadt ganz schön aufgeheizt. Es ist auch interessant, wie unterschiedlich der Temperaturverlauf jeweils ist. In Oudtshoorn ist es morgens noch richtig „kalt“ und glüht dann mittags bis früh abends, wird dann aber fluks wieder kühl und hier ist es morgens um halb sieben schon heiß.
Jedenfalls war der Tag toll. Ich bin noch ziemlich erschöpft von allem mal wieder, aber ich war am Nachmittag noch in Kalk Bay. Ebenfalls ein super schöner Strand. Garrick, Bianca und einige Freunde haben mich mitgenommen. Das Wasser war sogar einigermaßen erträglich kalt. Ich bin zum Glück nur bis zu den Knien reingegangen. Garrick hat einen Hai gesehen!
Hier einmal den Weg, den ich morgens laufe. Ich hab immer nur die andere Seite gezeigt:
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Und die Seite vom Strand, die ich schon öfter fotografiert habe. Schön ist hier, dass ich nach dem Fotgrafieren gemerkt habe, dass es sogar unserer Fußstapfen sind!
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Das ist Kalk Bay: ein Traum.

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Ingried, I am so glad to be at my family´s again! I really missed walking along the beach in the morning in Fishhoek. I´ve seen a new beach today: Kalk Bay where we also drank something cool. Lovely day!